Happy Halloween!

Ich wünsche Euch einen schönen Tag bei dem herrlichen Herbstwetter! Begeht ihr den Reformationstag oder feiert ihr ausgelassen Halloween?
Kari Schell hat sich in ihrem aktuellen Blogpost eingehender mit Kürbissen beschäftigt, ein sehr lesenswerter Beitrag wie ich finde.
Wir als Schülerinnen der Masterclass hatten im Oktober die Aufgabe, einen Block mit einem Kürbis zu entwerfen. Das haben viele von uns auch getan und eine Auswahl der Blöcke und Quilts zeigt Kari ebenfalls auf ihrem Blog.
Hier zeige ich Euch meinen, als Applikation erstellt unter hauptsächlicher Verwendung des ‚Pinselstrichs‘ (Brushstroke).

Ich stelle Euch hier die Schablonen (gespiegelt zum schnellen Applizieren mit Klebevlies) für den Kürbis zur Verfügung. In dieser Größe passt er schön auf einen Quiltständer der Größe 12′ x12′.

liebe Grüße, Doro

EQ8 Spezialitäten

ein neues Kursformat

es gibt etwas Neues beim Textilmosaik!
Die individuellen Einzelstunden mit meinen Schülerinnen (bislang kein Grund zum Gendern) machen uns sehr viel Freude, und die möchte ich auch unbedingt beibehalten.
Nun gibt es aber Themen, die einerseits so speziell sind, dass kaum jemand ‚von selbst‘ auf die Idee kommt, mich danach zu fragen. Andererseits sind diese Themen als Lektion aufbereitet recht kurz, und manchmal auch einfach, so dass sie sich in den Rahmen des Einzelunterrichtes nicht gut einfügen lassen.

Deshalb habe ich dafür das Kursformat EQ8 Spezialitäten entwickelt.
Diese Kurse unterrichte ich in Kleingruppen zu max. 4 Personen, mit genügend Zeit, die Schritte direkt im Kursus nachzuvollziehen, und die Ergebnisse zu besprechen. Ein Kurs dauert in der Regel so 1,5 bis 2 Stunden.

Der erste Kurs dieser Art behandelt das spannende Thema Tessilationen. Auf Basis dieser Methode lassen sich dann Quilts gestalten, die sich nicht mehr streng am Blocklayout orientieren, aber den Aufbau der klassischen Blöcke nicht unbedingt aufgeben müssen.
Näheres zu diesem Kurs findet ihr hier

ein Puzzleteil ist ein gutes Beispiel für eine Tessilation

Als weitere Themen sind das Thema ‚Bargello‘ sowie ein ‚etwas anderer‘ Anfängerkurs geplant. Lasst Euch überraschen!

Maker unknown

maker unknown – unbekannte*r Künstler*in; ist das nicht traurig, wenn wenig oder nichts über die Provenienz eines Quiltes bekannt ist?

dieser schöne Log Cabin Quilt ist irgendwann zwischen 1850 – 1875 entstanden und dokumentiert im amerikanischen Quilt Index .

die Besitzerin hat ihn für wenig Geld in einem Trödelladen gekauft. Wenigstens ist er durch den Quilt Index jetzt dokumentiert, aber wäre es nicht schön, etwas über die Quilterin und ihr Leben, die Umstände, in dem der Quilt entstanden ist, zu wissen?
Es wird immer wieder gepredigt, und wir alle wissen es – zumindest ein Label sollte jeder Quilt bekommen.
Ich mache das eigentlich – aber es ist auch schon vorgekommen, dass ich zu manchen Zeiten weder mich noch den Quilt wichtig genug genommen habe, um ein Label anzubringen.
Das passiert meist bei Quilts, die ich ‚einfach nur‘ nach Anleitung nachgearbeitet habe. Vielleicht wird es aber eines Tages eine Urgroßkind oder Urgroßnichte geben, die einen Quilt erben, den sie wunderschön finden und bei dem die Geschichte dahinter verloren gegangen ist.
Wünschen wir uns nicht auch manchmal, man hätte aufgeschrieben, was unsere älteren Verwandten von früher erzählt haben?

kurzer Sinn der langen Rede – angeregt durch die zahlreichen Unternehmungen zur Quiltdokumentation in den USA habe ich ein kleines Quilt-Dokumentationsblatt entwickelt, welches ich kürzlich noch einmal überarbeitet habe. Dort kann ich die wichtigsten Informationen zu einem Quilt notieren, im Idealfall noch ein Foto machen und einige Stoffe dazulegen.

Wer das auch tun möchte, darf sich gerne hier die Vorlage herunterladen.

liebe Grüße in den Tag, Doro

Ein Herz zum Valentinstag

In der Master Class von Kari Schell gibt es jeden Monat eine Challenge. In diesem Monat ist sie 2-teilig. Aufgabe Nummero Eins war es, einen Herzblock zu entwerfen.
Die Datei mit dem Block sollten wir an Kari schicken, und demnächst erfahren wir dann, was Teil Zwei der Aufgabe ist.

Ich habe einen Block in der Paper Piecing Technik entworfen. Er hat viele Facetten, die in unterschiedlichen Winkeln über das Herz laufen. Ob man einen Edelstein so schleifen könnte?

das Bild eines Herzens
Julies Herz – ein Block in Paper Piecing Technik

Ich habe die Vorlagen für einen Block 9×9 inches in einer Datei zusammengefasst, ihr könnt ihn Euch hier herunterladen.
ich wünsche Euch einen romantischen Valentinstag!

Fettes oder langes Viertel?

eine häufige Größenbezeichnung in Patchworkanleitungen ist das ‚fat quarter‘. In den Patchworkgeschäften findet man oft so kleine Bündelchen mit zusammenpassenden ‚Fat Quartern‘, meist niedlich gebunden und neben der Kasse angeordnet.

Wahrscheinlich haben wir alle eine hübschen kleinen Stapel von FQs in unserem Stofflager!

Manchmal möchte man aber aus einem vorhandenen Stoff einen FatQuarter schneiden, beispielsweise für eine Stofftauschaktion im Onlineforum oder als Mitbringsel fürs nächste Nähtreffen bei der Freundin.

Zur Veranschaulichung habe ich in EQ8 eine kleine Übersicht erstellt:

ein Yard sind 36 Inch und entsprechen 91,44 Zentimetern. Wenn ich genau einen Meter Stoff habe, teile ich ihn getrost in Viertel, dann ist der Quarter halt 18-komma-irgendwas-inch. Allerdings habe ich fast nie ‚genau‘ einen Meter, oder ein Yard, dann messe ich 18“ über die Breite und teile das Stück in der Mitte.

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